Hinterlasse einen Kommentar

Wer D wie Daten sagt, muss auch A wie Anonymisierung sagen

Das Projekt nimmt langsam Wind auf: »Die Personalbemessung in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf« (hi, hi, hi).

An der Personalbemessung führt kein Weg vorbei

Eines liegt doch jetzt schon auf den Fingern: Die Geschäftsführung wird sich diese Personalbemessung nicht nehmen lassen. Auf der anderen Seite scheint sie auch durchaus offen für Kritik und Anregungen aus unseren Reihen. Wir müssen also unsere allgemeinen Vorstellungen konkretisieren und als realisierbare Forderungen in das Projekt einbringen.

Wir wollen exakte Daten. Ohne genaue Daten ist der ganze Hokus-Pokus für den Fuchs. Exakte und aussagekräftige Daten sind wichtig, gleichzeitig muss die Anonymisierung dieser Daten zu 100 % gewährleistet sein. Wer legt eigentlich fest, wieviel Verteilzeit zu Grunde gelegt wird, auf welcher Basis die Nettoarbeitszeit der Mitarbeiter generell definiert wird? Wenn da keine plausiblen und nachvollziehbaren Modelle auf den Tisch kommen, kann die Geschäftsführung ihre Personalbemessung machen, wo der Paprika wächst …

Transparenz ist die Mutter der Personalbemessung

Transparenz heißt das Zauberwort. Oder – wie das Sprichwort sagt: Transparenz ist die Mutter der Personalbemessung. Wenn die Zielsetzung und ihre Rahmenbedingungen klar definiert und offen kommuniziert werden, dann kann man auch die Personalvertretung und die Belegschaft mit auf die Reise nehmen.

Transparenz vs. Erhebungsaufwand

Auf der anderen Seite darf die zeitliche Belastung durch die Erhebung der Daten auch nicht zu einer noch höheren Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen führen. Persönlich sehe ich aber noch eine andere große Gefahr darin, dass durch das Sparen am falschen Schluss bewusst oder unbewusst Verfälschungen in Kauf genommen werden. Deshalb darf es keine Vorauswahl an Aufgaben und keine Zeitenreduzierung geben. Außerdem muss sichergestellt sein, dass es keine direkte Einflussnahme oder Korrektur durch den Vorgesetzten gibt.

Sonst könnten wir ja gleich den Ochs zum Gärtner machen.

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *