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Alle Alarmglocken auf rot …

Da wird ja die sprichwörtliche Katze in der Pfanne verrückt! Hier pfeifen es alle Kolibris von den Dächern, dass die Geschäftsführung uns eine Personalbemessung auf die Nase drücken will.

Meine erste Reaktion war natürlich „Nicht mit uns!“ Aber auf der anderen Seite …

Für eine Personalvertretung ist es ja eigentlich eine der wichtigsten Pflichten, sich gegen jede Form von Arbeitsbemessung zu stellen und einfacher ist das auf jeden Fall auch. Auf der anderen Seite ist es ja auch ein ungeschriebenes Geheimnis, dass die Arbeitsbelastungen der einzelnen Abteilungen und Stellungen bei uns im Haus sehr unterschiedlich ist. Während manche gar nicht wissen, wie sie das hohe Arbeitsvolumen noch stemmen sollen, sitzen andere sich am Kaffeetischchen die Oberschenkel wund.

Eins ist natürlich klar wie Gemüsebrühe: Pauschale Kahlschläge wird es mit uns nicht geben. Wer uns mit in den Kahn nehmen will, der darf uns nicht einfach ins feuchte Wasser stoßen … Wer mit uns Personalbemessung machen will, der muss mit uns reden und berücksichtigen, was wir zu sagen haben.

Aber wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann sind wir dabei. Konkret verspreche ich mir davon:

  • Mehr Transparenz bei den Personalkapazitäten
  • Klare und eindeutig definierte Regelungen und Verfahren bei Veränderungen
  • Unverstellter Blick auf die hohe Belastung der Kolleginnen und Kollegen

Letztlich, da beißt die Ratte keinen Faden ab, trägt der wirtschaftlich sinnvolle Einsatz von Personalkapazitäten mittel- und langfristig zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei.

 

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