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Jetzt liegen die Ergebnisse unter dem Tisch (Fazit zur Personalbemessung)

Ob die Einführung und Verstetigung unserer Personalbemessung nun eine Drohung oder ein Versprechen sind, da bin ich mir im Moment noch nicht sicher. Aber eins ist klar wie Gemüsebrühe: Es ist Zeit ein Fazit und Stellung zu beziehen. Es ist mir zwar ein bisschen suspekt, dass der Vorstand seine Karten immer noch nicht auf den Stuhl gelegt hat, aber eigentlich ist der Vorschlag der Projektgruppe so stimmig und plausibel, dass der Vorstand da mit muss …

Was haben wir erreicht?

Unsere kritische, aber konstruktive Grundhaltung hat sich aus meiner Sicht bewährt. Wir konnten zwar die Personalbemessung damit nicht verhindern, konnten aber gerade im Hinblick auf Transparenz und vor allem Datensicherheit wichtige Kommasiege erringen und die allerschlimmsten Durchleuchtungsphantasien in die Schublade mit den ungeschriebenen Kapiteln der Firmengeschichte verbannen. Inhaltlich will ich gar nicht leugnen, dass das Ergebnis für das Unternehmen vielversprechend klingt und so darf man gespannt sein, wie es weiter geht, wenn das Verfahren auch in den anderen Abteilungen angewendet wird. Wir bleiben jedenfalls an der Kugel und unserem bisherigen Strich treu …

Projekttagebuch Personalbemessung – ein sinnvoller Alptraum

Und wie war das nun mit dem Tagebuch? Das Tagebuch hat uns beim Schreiben schon die Chance geboten, unsere eigene Position genauer herauszuarbeiten. Es hat den eigenen Reflexionsprozess unterstützt und den Blick zurück auf die Entwicklungen und Verstrickungen im Projekt erleichtert. Das Tagebuchschreiben erfordert aber auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, denn es ist fast immer das, was noch zusätzlich gemacht werden muss. Aus meiner Sicht lohnt sich dieser Aufwand aber auf jeden Fall und ich könnte mir gut vorstellen, dass ein solches Tagebuch auch die Arbeit in anderen Projekten positiv beeinflussen könnte.

… und das beste zum Schluss?!

Es ist gut, dass es vorbei ist. Das ganze Projekt hat doch viel Zeit, Energie und Nerven gekostet. Wenn man mit einem Thema so quasi bei Null anfängt, dann braucht es schon eine ganze Menge Engagement und Einsatz von allen Beteiligten, um eine so qualitativ hochwertige, sachliche und zielgerichtete Projektstreitkultur zu entwickeln. Sicherlich ein Verdienst, das sich unsere Projektleiterin ans Revers kleben kann. Es ist aber auch gut, dass es vorbei ist, weil ich beim besten Willen nicht mehr weiß, aus welcher Kappe ich noch weitere Redewendungen zum Verballhornen zaubern soll. Und auch wenn ich das überschwängliche Fazit unserer Projektleiterin nicht uneingeschränkt teile, muss ich doch zugeben, dass die Idee eines feierlichen Projektabschlusses etwas Verlockendes hat. Da ist wohl jetzt der Vorstand in der Pflicht …

WirwollndenVorstand

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