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Was man nicht messen kann, kann man nicht steuern…

Hahn-Kamm

…wenn ich so etwas höre, schwillt mir der Kamm.

Als Organisator hat man es nicht leicht. „Na, was hat denn die letzte Restrukturierung gebracht?“ Meine Standardantwort: „Es kommt darauf an. Nicht jede organisatorische Maßnahme lässt sich mit harten Zahlen untermauern. Arbeitszufriedenheit, Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Offenheit sind mindestens genauso wichtig.“ Vielleicht schlägt ja unser Personalbemessungsprojekt genau die Brücke zischen Messbarem und nicht Messbarem.

Was gemessen wird und wie!

Erst mal wird aber gemessen. wahrscheinlich kommt die Stoppuhr zum Einsatz. Die Mitarbeiter denken jetzt bestimmt, dass Ihnen jemand über die Schulter guckt und jede Handbewegung aufzeichnet. Da kann ich sie jedoch beruhigen. Heute misst der Mitarbeiter selbst und das sehr komfortabel. Nicht jede Handbewegung, sondern nur Standardaufgaben, die im Vorfeld erhoben wurden, werden gestoppt. Bei meinem alten Arbeitgeber hat das zumindest funktioniert. Gestoppt wurden nur Aufgaben, die jeweils durch einen Aufgabenträger erledigt wurden und mindestens 3 Minuten in Summe betrugen. Somit konnten wir vermeiden, dass die Mitarbeiter bei jeder noch so kleinen Tätigkeit immer wieder auf’s Neue starten und stoppen mussten.  Und allen Beteiligten war klar, was gemessen wird und wie. Ziel war es nicht, Mitarbeiter abzubauen, sondern die Arbeitsaufkommen zu analysieren, also die Mengen mit den Bearbeitungszeiten zu vergleichen, um die Mitarbeiterkapazitäten effektiver einsetzen zu können.

Vielleicht sollte ich das alte Pb-Projekt noch einmal rauskramen und mit Andrea S. besprechen. Wir müssen ja das Rad nicht neu erfinden!

Der gläserne Mitarbeiter – Alles richtig gemacht!

Bin ich vertrauenswürdig? Für meine Kollegen/innen schon. Das spiegelt mir zumindest Peter G., unsere Personalvertretung. Die Entschlüsselungsliste zu den personenbezogenen Daten liegt zumindest bei mir. Da lass ich auch keinen anderen ran, darauf können sich meine Mitarbeiter verlassen.

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