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Die Menge macht es

Mengen, Mengentreiber, Leitmengen, Einzelmengen – so langsam werden Mengen zu meinem Hauptthema. Doch nicht nur meins. Was die Nationalmannschaft gestern abgeliefert hat, stand ja auch unter dem Motto „Die Menge macht es“. Wahnsinn 7:1… Aber was soll ich noch dazu sagen. Es ist ja schon eine Menge in den Zeitungen dazu beschrieben….

Viel interessanter sind unsere Mengen. Ich habe es nach langem hin und her geschafft, dass ich zu den Aufgaben, die Andrea S. mir gegeben hat, auch die entsprechenden Mengen zuordnen konnte (BEISPIEL DER ZUORDNUNG). Bei einigen müssen wir zwar noch einmal ins Detail einsteigen und ich muss auch noch mal meine Server nach den Werten befragen, aber es sieht schon sehr gut aus.

Um ehrlich zu sein, habe ich am Anfang habe ich die ganze Thematik deutlich unterschätzt. Tobias, das kann doch gar nicht schwer sein, dachte ich. Was stellen die anderen sich nur so an? Doch je mehr man sich mit dem Aufgabenkatalog beschäftigt, um so mehr merkt man, dass es eben nicht immer eindeutig ist, welche Menge genutzt werden kann oder auch wovon die Aufgabe nun wirklich abhängt. Ein gutes Beispiel ist die Aufgabe „USB-Sticks bespielen„. Hierbei werden USB-Sticks mit Infomaterial bestückt, die an unseren Veranstaltungen ausgeteilt werden.

Ich habe mich mal hingesetzt und in einem Selbstversuch die Aufgabe wahrgenommen und parallel dazu die Zeit gemessen.

Prozess USB-Stick bespielenEine vermeintlich so einfache Aufgabe gliedert sich in eine Vielzahl an Einzelschritten, die man gar nicht so im Fokus hat. Ich habe die Tätigkeitsschritte mal sehr vereinfacht in dem Prozess abgebildet. Die Bearbeitungszeit lag bei 3 Versuchen im Schnitt bei 3:25 Minuten. Jetzt kommt die Menge dazu. Am Anfang hatte ich die LeitmengeAnzahl Veranstaltungen“ genutzt. Geht man davon aus, dass wir etwa 20 Veranstaltungen haben, die in Frage kommen, macht das also

3:25 Minuten pro Stück * 20 Veranstaltungen = 68:20 Minuten pro Jahr

Ich habe die 20 Veranstaltungen anschließend weiter untersucht und festgestellt, dass es Veranstaltungen gibt, die über mehrere Tage gehen. An jedem dieser Tage werden Sticks ausgeteilt. Also habe ich die Leitmenge „Anzahl Veranstaltungstage“ genutzt. Das sieht dann wie folgt aus:

3:25 Minuten pro Stück * 47 Veranstaltungstage = 160:35 Minuten pro Jahr. Ein kleiner, aber feiner Unterschied – wenn auch im Nachkommabereich der MAK…

Dann fiel mir jedoch auf, dass ja nicht ein Stick pro Veranstaltungstag, sondern ein Stick pro Teilnehmer ausgegeben wird.  Also habe ich über das Marketing die Anzahl der Veranstaltungsteilnehmer ermittelt.

3:25 Minuten pro Stück * 2.303 Teilnehmer an Veranstaltungen = 7.868:35 Minuten pro Jahr.

Dieses simple Beispiel, bei denen (hinterher) natürlich alle gleich gesagt haben, dass die „Anzahl Teilnehmer an Veranstaltungen“ die Leitmenge ist, verdeutlicht auf sehr anschauliche Weise, wie wichtig doch die richtige Mengenzuordnung ist. Also auch eine Menge Verantwortung, die da auf meinen Schultern bzw. in meinen Bits & Bytes steckt.

Ich glaube „MENGE“ hat sich so langsam zu einem BUZZWORD entwickelt…. Ich werde auf die Art noch einmal die anderen Daten überprüfen, aber bin mittlerweile guter Dinge, dass die Zuordnungen richtig sind.

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